Frauke Aulbert

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Koloratursopran, Stimmperformerin

„Hamburgs Avantegarde-Queen“ (Hamburger Abendblatt Jan. 2010) mit dem außergewöhnlichen Stimmumfang von knapp vier Oktaven studierte an der Universität Kiel, am Conservatorio Superior de Musica in Santa Cruz de Tenerife und diplomierte 2009 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Sie besuchte Meisterkurse bei  Vocal-Performern wie Lauren Newton, Sainkho Namchylak, David Moss, Michael Vetter und Michiko Hirayama.
Für 2012 erhält Frauke Aulbert eine Residenz vom Goethe-Institut über einen einmonatigen Rom-Aufenthalt und ist außerdem Stipendiatin der Cité-des-Arts Künstlerförderung, in dessen Rahmen sie ein halbes Jahr in Paris verbringen wird. Ihre Arbeit und Konzerte werden gefördert vom Bundeskulturministerium, IMPULS Neue Musik, der Stockhausen-Stiftung für Musik, Feldtmann kulturell und der Katharina und Gerhard Hoffmann-Stiftung.
Improvisation und (Ur-)Aufführung oft eigens für sie komponierter Musik führen Frauke Aulbert auf zahlreiche Festivals u.a. in Heidelberg, Hamburg, Berlin, Rotterdam, Avignon, Rom, Florenz und Paris. Für die Interpretation der INDIANERLIEDER wird ihr 2009 von der Stockhausen-Stiftung der erste Preis verliehen.
Frauke Aulbert spezialisiert sich auf Neue Musik und kombiniert Bewegungs- und Vokal- Performance. Neben der klassischen Ausbildung liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit auf so genannten ‚erweiterten’ Gesangstechniken wie Ober- und Untertongesang, Mulitphonics u.v.m., um die klanglichen Möglichkeiten ihrer Stimme auszuloten und Grenzbereiche zu überschreiten. Ihre Diplomarbeit schrieb sie zum Thema ‚Obertongesang in zeitgenössischer Musik’.